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Liebe Bürgerinnen
und Bürger,

An dieser Stelle befand sich bis zum 4. März 2003 meine homepage als Präsident des Niedersächsischen Landtages und als Abgeordneter Rolf Wernstedt. Bei der Landtagswahl am 2. Februar 2003 haben die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen die SPD, seit 1990 Niedersachsens stärkste Fraktion im Landtag, abgewählt und die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis in Hannover Nordwest sich in der Mehrheit für den Gegenkandidaten der CDU als Volksvertreter entschlossen. Damit endet nach 29 Jahren mein Leben als Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages.
Wenn man in die Politik geht, sich als Abgeordneter für ein Parlament aufstellen lässt, dann weiß man, dass man sich nach vier bzw. fünf Jahren dem Wählervotum stellen muss und eventuell sein Mandat verliert. Beständige berufliche Sicherheit gibt es für Abgeordnete in einer Demokratie nicht. Die Arbeit der Partei und die Arbeit des Abgeordneten im Wahlkreis wird beobachtet und bewertet und es kann geschehen, dass die WählerInnen sich für einen Richtungswechsel in der Politik entscheiden und einzelne Abgeordnete, wenn sie sich nicht auf der Landesliste absichern lassen wollen, einem allgemeinen Richtungsumschwung zum Opfer fallen. Nicht immer ist der Einzelne gemeint, wenn er sein Mandat verliert und für jemanden, der so lange Zeit wie ich einen Wahlkreis betreut und unterstützt hat, ist ein solcher Meinungswechsel nur schwer nachzuvollziehen.
Aber die Wählerinnen und Wähler in meinem Wahlkreis haben mir lange ihr Vertrauen ausgesprochen und dafür bin ich dankbar. Ich habe die Arbeit als Abgeordneter immer sehr genossen. Sie war herausfordernd, häufig spannend und hat mir viel Spaß bereitet. Das Mandat nicht mehr erhalten zu haben ist schmerzlich, weil die Arbeit für mich noch nicht getan war und ich glaube, dass ich auch in den folgenden fünf Jahren noch einiges hätte erreichen können. Dies wird nun mein Nachfolger von der CDU machen müssen. Aber ein gesellschaftlich-politisches Leben reicht nicht ab, weil man kein Abgeordneter mehr ist. Mein Interesse und mein Engagement werden weiterhin den Menschen in meinem ehemaligen Wahlkreis gelten und vielleicht wird es mir auch in Zukunft möglich sein, Dinge zu bewegen - als Bürger der Region Hannover.
In meiner Funktion als Landtagspräsident wurde ich häufig gebeten, Reden zu halten. Viele dieser Reden spiegeln meine Gedanken und Bewertungen aktueller Ereignisse und langfristiger Entwicklungen in unserem Land wieder. Eine Auswahl der Reden steht der Öffentlichkeit auf der homepage des Niedersächsischen Landtages weiterhin zur Verfügung. Aktuelle Redebeiträge finden Sie weiterhin auf dieser homepage.

Mit freundlichen Grüßen